Dienstag, 21. August 2012

Lima - Wo sich Nationen treffen.....

Lima Peru, den 20.08.2012

Amazonas
Was für ein Tag! Um 5:30 Uhr war aufstehen angesagt. Heute gings weiter nach Peru. Bloß gut ich durfte aufstehen – man war ich aufgeregt und habe die Nacht kein Auge zugemacht. Am Airport in Bogota war es ziemlich easy. Ich brauchte nur meinen Namen und mein Zielflughafen, nicht mal einen Buchungscode.  Und wieder ein neuer Stempel in meinem Pass. Wenn das so weiter geht, ist es bald voll. Alleine diese Reise sollen noch mind. 4 folgen.

Anden










Anscheinend darf man hier in Südamerika sogar Flüssigkeiten mit durch die Sicherheitskontrolle bringen. Zumindest haben die mir meine Wasserflasche gelassen. Komischerweise musste ich die Airport Tax von 35 $ auch nicht zahlen bei internationalen Flügen.





Anden

Schade, beim Start versank Bogota wieder in den Wolken und die Sicht war fast Null. Aber was dann folgte auf meinem 3 stündigen Flug war der Wahnsinn. Erst sind wir über den Amazonas geflogen, dann die grandiosen Anden und zu guter letzt der Pazifik. Es  gibt nichts Größeres für mich auf der Welt – wie der große blaue Ozean. Naja ok, paar Wale könnten noch drin rum schwimmen.




Der Flug in dem Airbus 319 von LAN war sehr angenehm. Besser wie mein 12h Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Bogota. Dort hat man wenigstens noch etwas Beinfreiheit. Und da bin ich nur 1,60m. Außerdem war das Flugzeug nicht voll und man konnte sich schön breit machen.











Die Zollerklärung bzw. der Immigration Pass war nur in Spanisch. Aber ich denke, nach meinen 10 Tagen hier, habe ich selbst das schon ganz gut meistern können und das Richtige geschrieben.








Lima  zeigte sich sehr grau und dunstig. Aber klar, hier ist Winter. Auch wenn keine Sonne scheint und die Klippen am Pazifik scheinbar im Nebel versinken sind immerhin 20 Grad. Was für eine Stadt?! Ganz anders wie Bogota. Verrückter, bunter, schriller !









Gleich zu Beginn meiner 45min Fahrt vom Flughafen ins Hostel, in Miraflores gab es gleich erst mal einen schweren Verkehrsunfall mit Feuerwehr usw.  Später sollten noch mehr folgen, wo unter anderem auch Schwerverletzte auf der Straße lagen. Ja, die Peruaner sind für ihren Fahrstil bekannt. Und ich dachte schon Kolumbien war schlimm.



mein Hostel

mein Hostel
12 Uhr war ich da. Mein Hostel steht mitten auf einem Kreisverkehr und mein Zimmer mit Blick darauf. Wie soll ich hier schlafen? Naja vorsorglich habe ich ja Stöpsel für die Ohren mit. Es ist echt was los hier. Ich würde jedem empfehlen sich Lima unbedingt anzusehen. Das Schöne ist vor allem, dass man sich endlich wieder mit jemanden unterhalten kann, weil viele Englisch sprechen.  Die Menschen sind herzlich und aufgeschlossen, wie ich es eben schon in Kolumbien erfahren durfte.

meine Aussicht - mal schauen wie die Nacht wird

der Beweis - Lima
my Hostel



Und hier fällt man als Europäer erst recht nicht auf. Hier sieht mal wieder jeder anders auch, sicherlich auch viele Touristen. Den typischen Peruaner, wie wir uns ihn zu Hause vorstellen, mit kantigem Gesicht usw., gibt es hier schon. Aber nicht ausschließlich.







Kennedy Park

Municipales of Miraflores
auch hier



















Inca ColaTamales and Salad
Ich habe erst mal meine Sachen in die Ecke gehauen und  bin auf Erkundungstour gegangen. Bin ja im Zentrum von Miraflores, dem lebendigsten und sichersten Stadtteil von Lima. Meine allererste Feststellung: „Man ist das hier billig!“  Also zu bogotanischen Verhältnissen ein Unterschied wie Tag und Nacht. Hier kostet nicht jedes Hauptgericht ca. 10 € sondern die Hälfte ebenso wie alles andere. Selbst Mc Donalds ist hier billiger wie in Deutschland. Wieder zu meiner Verteidigung: Nein ich habe hier nichts gegessen, aber wie auch in Bogota liegt so ein Fett-Tempel direkt meiner Unterkunft gegenüber.


Ok, so nun auf zu einem Spaziergang durch Miraflores. Zuerst bin ich zur Lehmpyramide Huaca Pucllana gegangen. Mitten zwischen noblen kolonialen Einfamilienhäusern steht diese alte Lima Kultur. Und ja, da habe ich meine ersten Alpacas gesehen. Leider waren die „Hinter Gittern“ aber das war eine Vorschau für das was mich noch hoch in den Anden erwartet.


















Huaca Pucllana



Auffällig ist, dass in diesen Wohngebieten an jeder Ecke so eine Art Zollhäuschen steht, wo ein Wachmann drin sitzt und in den Supermärkten werden die Einkaufswagen den Kunden zum Auto gefahren. Hier arbeiten in einem Supermarkt, der Größe eines herkömmlichen deutschen Penny Marktes ca. 15 Mitarbeiter. So schafft man Arbeitsplätze! In dem man den Kunden die Beutel vollpackt und noch zum Auto bringt. Aber verdienen werden sie sicher weniger wie ein Sechstel.









Lieg jetzt auf der Dachterrasse hoch oben über Lima nach einem tollen Abend. Viele Leute around the World kennengelernt: Jose aus Venezuela, Alex aus Lima, Peter aus Bolvien.......










ein ganz normaler  Supermarkt in Lima

gabs heute Geld?



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