Freitag, 10. April 2026

Tatort U-Bahn Baku …



Am letzten Tag zeigte sich Baku noch einmal von seiner schönsten Seite - zumindest, was das Wetter angeht. Wir konnten sogar draußen frühstücken. Die Kälte und den Wind hier werden wir definitiv nicht vermissen. Es war bereits ziemlich geschäftig. Freitag ist für Muslime quasi wie bei uns der Sonntag. In den schicken Cafés rund um die prunkvollen Plätze saßen schon die Rich Kids der High Society.

Donnerstag, 9. April 2026

Aserbaidschan - von Ziegen und Lamborghinis …


Bereits am frühen Morgen ist die Stadt unruhig, aber nicht durch Menschen, die von Partys kommen oder zur Arbeit gehen, sondern durch diejenigen, die schon seit Stunden die Straßen und Gehwege kehren. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Arbeiter hier für die Instandhaltung unterwegs sind. Gekehrt wird übrigens mit einfachen, zusammengebundenen Zweigen, die an einem Stiel befestigt sind und jeder scheint sein festes Gebiet zu haben, das er sauber hält.

Mittwoch, 8. April 2026

Aserbaidschan - die Schattenseite der Erdölindustrie …





Wir haben sehr gut in unserem alten, ehrwürdigen Hotel geschlafen. Endlich kein Straßenlärm, stattdessen Vogelgezwitscher im Innenhof und Sonne, fernab vom eisigen Wind der Küste des Kaspischen Meeres. Auch das Frühstück war hervorragend.

Dienstag, 7. April 2026

Azərbaycana xoş gəlmisiniz …

Wir brachen zeitig auf, um zum Bahnhof zu fahren. Ein bisschen verrückt sind wir schon, einmal quer durch Aserbaidschan, nur wegen eines wunderschönen Bauwerks. Der Zug war brechend voll. Dadurch, dass wir durch Überschwemmungsgebiete der letzten Regentage fuhren, brauchten wir für 60 Kilometer ganze zwei Stunden. Eigentlich sollte die gesamte Fahrt über 300 Kilometer nur dreieinhalb Stunden dauern. Wir hatten zwischendurch das Gefühl, überhaupt nicht mehr anzukommen.

Montag, 6. April 2026

Baku - Stadt in Flammen …

Auch heute hat es wieder geschüttet. So sehr, dass man bis mittags keinen Fuß vor die Tür setzen konnte. Erstaunlich, welche Skills die Einheimischen entwickelt haben, um bei diesem Wind ihren Schirm überhaupt noch aufrechtzuhalten. Wir hatten zu tun, uns einfach nur auf dem rutschigen Gehweg zu halten. 

Sonntag, 5. April 2026

Привет, Баку!

Das Wetter in Baku meint es einfach nicht gut mit uns. Heute konnten wir das Hotel erst um 10:30 Uhr verlassen. Draußen regnet es in Strömen, Böen peitschen durch die Straßen, 13 Grad Celsius und es schüttete unaufhörlich.

Samstag, 4. April 2026

Baku - eine Kulisse …

Der Flieger war voll mit russischen Staatsbürgern. Ist halt schwierig, noch irgendwie dorthin zu kommen, also muss man diesen Umweg nehmen. Spektakulär war die Zeit, als wir über dem Kaukasus geschwebt sind, über schneebedeckten Bergen, die unter uns vorbeizogen. Eingerahmt von eher feindlichen Territorien wie Armenien und Iran. Einzig der Sonnenuntergang war friedlich.