Dienstag, 8. August 2017

Von willkürlichen Beamten und blauen Bergen....

Heute Nacht ging es auf leerer Autobahn Richtung Kopernikus Flughafen in Breslau. Das Terminal ist neu und vom danebenliegende Parkplatz in 2min zu erreichen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass 18 Tage nur 35€ kosten und das direkt am Flughafen. 


Unsere Boeing 747









Unser nächstes Ziel war Frankfurt. Dort angekommen habe ich mich beim Eintritt in das USA Gate wie ein Schwerverbrecher gefühlt. "Sie müssen überprüft werden. Warten Sie hier Ihre Papiere bekommen Sie später wieder." So wurde man dann vom Flughafenpersonal abgeführt zur Bundespolizei. Eine eher finster drein guckende Beamtin fummelte ohne irgendwelche Erklärungen an mir rum. Sie klebte Teststreifen an mich und ich musste meine Schuhe ausziehen. Erst nachdem ich fragte, was hier mit mit passiert, bekam ich endlich eine Aufklärung. Sprengstofftest! 


Da ich auch privat wenig mit TNT hantiere, durfte ich wieder aus den Fängen der Beamtin. Nun hieß es noch zig Minuten warten, ehe es weiter nach Washington geht. Als die ersten Passagiere durch das Boarding Gate liefen, brachte lautes Gekreische auf einmal ein mulmiges Gefühl zu Tage. Zumal auch das Bodenpersonal sofort alles stoppte und nicht wusste, was hier gerade passiert ist. Am Ende wusste es wahrscheinlich keiner. Gruselig! 

Blue Ridge Mountains 

Unsere Boeing 747-800 war komfortabel und alles funktionierte. Meine Begeisterung für unsere National Airline hielt sich aber spätestens beim Servieren des Essens in Grenzen: "Und was darf ich dem jungen Mann bringen?" Geht's noch? Den Schock schnell überwunden zogen sich diese 8 Stunden bis zur Unendlichkeit. Wir waren froh gegen 13:30 Uhr den Dulles Airport in Washington zu erreichen. 

Motel und Hyundai 






Dort angekommen, haben wir uns schon auf das Schlimmste eingestellt. Warten! Eigentlich benötigt man für die Einreise ca. 1,5-2 Stunden. Aber es war nicht viel los und da wir bereits registriert waren, wegen unserer USA Reise letztes Jahr, durften wir durch die Kontrolle der Einheimischen. Dort sind wir wieder mal an dem richtigen Beamten geraten, der total untypisch für US Amerikaner, seine Macht mit unverschämten Fragen spielen ließ. Vielleicht war der Name auch Programm. Auf seinem Schild stand "Kim". 

Front Royal 

Als nächstes fuhren wir mit dem Shuttle zur Mietwagen Station. Dieses Mal hatten wir wieder freie Wahl. Leider war nichts Spektakuläres dabei, so zogen wir erneut den Bogen zu Korea und fahren nun mit einem Hyundai Schlachtschiff durch die Gegend. 




Typisch amerikanisch










Die Wolken hangen heute tief und ständig Nieselregen. Aber genau dies ließ die Landschaft der Blue Ridge Mountains noch mysteriöser erscheinen. Nachdem wir in unserem Motel in Front Royal angekommen sind, ging es in den Pool, Abendessen in einem typischen Diner und einkaufen für den nächsten Tag. 

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