Dienstag, 24. Juli 2018

Symphony of the lights...


Straßen von Kowloon 
Hongkong wir kommen! Nun ja erstmal mussten wir voller Panik einen Stau auf der Autobahn hinnehmen und hatten schon mit dem Schlimmsten gerechnet. Jedoch pünktlich am Flughafen angekommen, handelte es sich nur um einen Drogentest, den ich über mich ergehen lassen musste. Der Flug war grauenvoll laut und unruhig. In Dubai angekommen war man wieder kilometerlang unterwegs zu seinem Abflug Gate. Zur Entschädigung sponserte Emirates im ganzen Terminal Eis. Nun hieß es warten und 3,5 Stunden können zur Ewigkeit werden.
unserer Schuhkarton 


Temple Street 

Der Flug war wesentlich komfortabler und so konnten wir die meiste Zeit schlafen, um pünktlich 15:15 Uhr in Hongkong zu landen. Die Immigration ging letztes Mal schon richtig schnell. Wenn man bedenkt, dass man in den USA oder Russland locker eine Stunde in Kauf nehmen kann. Nur auf unsere Rucksäcke mussten wir ewig warten. Sobald man in den öffentlichen Bereich kam, wurde einem erstmal ein Fieberthermometer an die Stirn gehalten, weil man hier in Asien gerade wieder mit einem Bakterium zu kämpfen hat. Als nächstes ging es zu einem Convenience Store, die es hier alle paar Meter gibt, eine Octopus Karte holen. Das ist der Eintritt zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine Art Chipkarte, die man beliebig aufladen kann und sogar Zahlungen sind damit möglich. 













unser Wohnblock 

Innerhalb von 45 min sind wir mit der Metro in Kowloon angekommen. Irgendwo in einem der riesigen Häuserblocks sollte sich unserer "Hotel" befinden. Wenn man für die Nacht hier nicht gerade 200€ ausgeben will, ist man gezwungen auf so eine Art Unterkunft zurückzugreifen. Fast in jedem der 17 Etagen befindet sich ein Abschnitt mit einem Gästehaus, wo man auf 5 Quadratmeter, in einer Art Kaninchenstall lebt. Im Bad könnte man duschen, aufs WC gehen und Zähne putzen zugleich. Dennoch ist es sehr gemütlich, zumal man so und so den ganzen Tag draußen ist. Das Leben beginnt hier erst nachts so richtig. 
The Peninsula 

Skyline von Central 

Nach einer ausgiebigen Dusche zogen wir wieder los zum Tempel Street Nachtmarkt, der gleich um die Ecke liegt. Hier kann man sämtlichen asiatischen Krimskrams kaufen, den man benötigt oder auch nicht. Dazwischen finden sich eine Reihe "Restaurants". So kann man es eigentlich gar nicht nennen. Ein paar Plastiktische und - stühle, eine Garküche und große Bildertafeln. Davon gibt's es nicht mehr so viele wie in Bangkok. Hier hat man die Essenstände von der Straße verbannt. Dennoch sind die hygienischen Zustände fraglich, wenn das Geschirr in einer dunklen Gasse von einer mit Schlauch und Gummistiefeln bewaffneten älteren Dame gespült wird. Aber das macht es eben aus. 


Sehr positiv zu erwähnen ist, dass es hier an jeder Ecke öffentliche Toiletten gibt und diese nicht, wie im unverschämten Deutschland, nur gegen Bezahlung genutzt werden dürfen. Bloß gut, denn die chinesischen Bierflaschen sind weitaus größer als unsere und wenn man sich die 750 ml reingeschüttet hat, wankt man so schnell wie möglich zum nächsten WC.
Clock Tower 

in Jogginganzug bei Gucci anstehen

Miracle stairs 

Als es dunkel wurde, steuerten wir den Victoria Harbour an. Wahrscheinlich der schönste Fleck Hongkongs. Die gesamte Skyline, von der anderen Seite der Bucht, erstrahlt in buntem Neonlicht. Und jeden Tag um 20 Uhr gibt es mit der "Symphony of the lights" eine musikalisch untermalte Lasershow. Als ich das letzte Mal hier stand, hat es gegossen wie aus Eimern. Dies blieb uns heute erspart.

Geschirr auf der Straße 



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