Donnerstag, 19. Oktober 2017

It's a rainy day...

Der Morgen hat begonnen, wie der Abend endete: strömender Dauerregen. Wir nutzen einen regenfreien Moment um zum Plaça de Catalunya zu laufen und dort in den Bus einzusteigen, der uns in die nördlichen Stadtteile Barcelonas führte. Kaum saßen wir drin schüttete es weiter.
Sagrada Familia 

Serrano Angebot im Supermarkt 

Eigentlich hatten wir vor an der Sagrada Familia und im Park Güell zu halten. Aber man konnte keinen Fuß ins Freie setzen. So bleiben wir im Bus und erkundeten mit dem Audioguide die Umgebung. An Fotos schießen war jedoch wegen dem Regen nicht zu denken. Schade! 
Plaça de Espanya 

Botero Katze 

Wir fuhren durch Bonanova. Die Gegend ist gesäumt von Privatschulen und Privatkliniken. Vor den olympischen Spielen war dies die bessere Wohngegend, weil Barcelona als die Stadt galt, die vom Meer abgewandt liegt. Das Meer diente einzig und allein der Fischerei und spielte für die Einwohner keine Rolle bis man im Zuge der Spiele Fördergelder für die Erschließung nutzte.
Casa Bruno Cuadros 

Catalunya Caixa 

Am Plaça de Espanya stiegen wir aus und rannten durch die gefluteten Straßen in die alte Stierkampfarena, welche zu einem Einkaufszentrum mit Aussichtsterrasse umgebaut wurde. Katalonien hatte vor Jahren den Stierkampf verboten, während die Regierung Spaniens das Gesetz wieder kippte. Die Uneinigkeit ist auch da wieder spürbar.
verbarrikadierte Polizeiwache 

Plaça de Catalunya 

Die Stadt versank noch mehr im Regen. So traten wir den Rückweg an und waren erstmal 3 Stunden in unserem Zimmer "gefangen". Der Wetterbericht stimmte zum Glück und so konnten wir uns abends wieder raus trauen. Auf nach El Born, das hippe kreative Viertel mit kleinen Geschäften, die allerhand selbstgemachte Kleidung verkaufen und kleinen Kneipen, wo Leute ewig Schlange stehen vor der Eröffnung nach der Zeit der Siesta.
Hafen 


Danach stiegen wir nochmal in den Bus und fuhren Richtung Plaça de Catalunya. Auffällig war schon die enorme Präsenz der Polizei heute. Die Hauptpolizeiwache Spaniens war komplett mit Absperrzäunen verbarrikadiert. Hatte man Angst vor einem Angriff? Prinzipiell muss man sagen, dass man hier wenig von den derzeitigen Spannungen mitbekommt.

Plaça Reial 

Unser letzter Weg führte zum Hafen. Mit einem San Miguel schauten wir den riesigen Fähren beim Auslaufen zu, während die Stadt am Abend erneut erwachte. 

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