Donnerstag, 28. Dezember 2017

Zeitreise in die Antike zum Nulltarif...

Nationalgarten 
Heute Morgen waren die Füße ziemlich lahm nachdem wir gestern unseren Stadtlaufrekord eingestellt hatten mit 34000 Schritten. Aber man ist ja nicht zum Schlafen hier, obwohl die dicken Wolken am Himmel einen Tag im Bett noch mehr herbei sehnen ließen.
Zapion 

Olypieion 


Zuerst liefen wir in den Nationalgarten neben dem Parlamentsgebäude. Jedoch ist er eigentlich keine Erwähnung wert. Ob es an der Jahreszeit liegt, kann man schlecht beurteilen. Eindrucksvoll sind eigentlich nur die riesigen Palmen am südlichen Eingang.

Akropolis Museum 

Theater des Herodes 

Irgendwann landeten wir am Olypieion, ehemals einer der größten Tempel der Stadt. Hier bemerkten wir erstmal, dass Studenten aus der EU in jedem staatlichen Museum und in allen Ausgrabungen und Tempel freien Eintritt haben. Perfekt!
Parthenon 

Olypieion 

Also auf ins Akropolis Museum, welches ich mir vor Jahren schon einmal angeschaut habe. Und es ist immer wieder einen Besuch wert. Mit seinen fast 5000 Exponaten aus sämtlichen Epochen der Antike gehört es zu einem der besten Museen weltweit. Bemerkenswert ist die Architektur des Gebäudes mit seinem Boden aus Glas. Selbst vom obersten Stockwerk kann man die Ausgrabungen unter dem Gebäude bestaunen.

Erechtheion 

Stoa des Attalos 

Wie jeder Athen Tourist machten wir uns auf zur Akropolis. Es ist schon sehr beeindruckend das ganze Ensemble mit Parthenon, Nike Tempel und dem gewaltigen Dionysos Theater. Vor allem, wenn man im Museum die original Bauten gesehen hat, die mit Leben gefüllt waren.

Als nächstes kletterten wir auf den Aeropag, ein 115m hoher Felsen, direkt neben der Akropolis. Man fragt sich immer wieder, warum manche Leute mit Stöckelschuhen und Röckchen versuchen monumentale Bauwerke zu erklimmen. Zu mal heute einem ein kalter Wind um die Nase wehte.
Profiterol und Lemon cake 
griechische Hochzeit 


Nach dem Besuch der Agora, einer weiteren Ausgrabungsstätte, war es Zeit für Mittagessen. Und was bietet sich mehr an wie Hühnchen Gyros mit Tzatziki, Gemüse und Pommes im Pitabrot gehüllt? Bekommt man hier für wenig Geld an jeder Straßenecke. Und zum Nachttisch geht man einfach in eine der unzähligen Patisserien.
Akademie Athen 

Nationalbibliothek 


Abends zogen wir nochmal los und entdeckten weitere wunderschön weihnachtlich dekorierte Häuserzeilen. Der Regen machte allerdings das Laufen auf dem glatten Pflaster noch mehr zu einer Rutschpartie. Hinzu kommen die kurzen Ampelphasen der Fußgänger. Man hat Glück, wenn ein Auto überhaupt beim rechts abbiegen hält oder einen die Rollerfahrer nicht über den Haufen karren, die bis auf den Zebrastreifen ranfahren. 
gebrauchte Bücher bis unter die Decke 

Unser tägliches Abendessen. 

Manchmal fühlt man sich nach Südkorea versetzt, denn die Athener können eines genauso: rempeln und sich ignorant mitten in den Weg stellen. Allerdings gibt es auch sehr nette Menschen. Zum Beispiel der Kellner aus der gestrigen Taverne, der uns heute irgendwo anders in der Stadt entdeckte, freundlich begrüßte und fragte, ob es uns hier gefällt.
Orchester auf dem Syntagma Platz 






Der Syntagma Platz war heute Abend die große Bühne eines Orchesters, dass Weihnachtslieder spielte. Der riesige, beleuchtete Weihnachtsbaum und die umliegenden geschmückten Häuser zauberten eine romantische Stimmung. 

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