Da wir an diesem Morgen erst gegen halb elf aufbrachen, blieb nach dem typisch sri-lankischen Frühstück noch reichlich Zeit für einen Spaziergang am einsamen Strand. Keine Menschenseele war unterwegs. Die Brandung war kräftig, die Wellen rauschten gleichmäßig, die Palmen wippten im Wind. Wir liefen barfuß durch den Sand und waren damit beschäftigt, Muscheln zu finden. Mehr brauchte es nicht.
Heute Morgen saßen wir direkt an den rauschenden Wellen beim Frühstück. Wenn man sich vorstellt, dass der Tsunami morgen vor über zwanzig Jahren hier mit voller Wucht auf das Land getroffen ist, ist das kaum begreiflich. Und doch hat Sri Lanka schon viele Naturkatastrophen erlebt und überlebt.
Sein Frühstück am Meer in der netten Gesellschaft, die wir heute hatten, einzunehmen, während Schildkröten im Wasser schwammen und ab und zu ihre Köpfe herausstreckten, ist unbezahlbar.