Dienstag, 23. August 2016

If you're going to San Francisco...

Point Arena Lighthouse 
Wir fuhren heute immer entlang der Küste. Man hatte einen kilometerweiten Blick auf das Meer. Immer wieder suchte ich Wale auf dem Meer, aber vergeblich. Grauwale ziehen in den Wintermonaten hier vorbei nach Mexiko.


Hafenrobben



Irgendwann versank die Küste wieder im Nebel. Unser Weg führte uns an den Klippen entlang. Manche Straßenabschnitte hatten nicht mal Leitplanken. Ein Glück, dass man kaum bis runter zum Abgrund gucken konnte. Es war sehr abenteuerlich




Nach über 200km enger und kurvenreicher Küstenstraße mit grauer erdrückender Stimmung erreichten wir nach dem Mittag die Point Reyes National Seashore im Sonnenschein. Leider gab es die Zeit nicht her diesen Nationalpark in seiner ganzen Vielfalt zu besichtigen.




So gingen wir wenigstens den Earthquake Trail, der gut veranschaulichte, was die letzten beiden Erdbeben 1906 und 1989 verursachten und wie weit sich die pazifische von der nordamerikanischen Platte getrennt hat.
Ein Pelikan 



Nach 35km durch Serpentinen stand sie vor uns in ihrer ganzen Schönheit, im Nebel verhangen, die Golden Gate Bridge. Die Aussichtspunkte waren restlos überfüllt, aber wir hatten wahnsinniges Glück einen Parkplatz zu ergattern.






Die Bucht vom San Francisco erschien uns genauso, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Die Sonne schien und die Spitzen der Stahlpfeiler tauchten in die Wolken. Grandios! Und wieder ein Moment auf Reisen, der eine Träne vergießen ließ.





Heute mussten wir unseren schönen Jeep Renegade abgegeben. Das Auto über Tage hier abzustellen wäre nicht sinnvoll. Der Flughafen liegt südlich der Stadt und so fuhren wir über die majestätische Golden Gate Bridge Richtung Downtown San Francisco.


Gefängnisinsel Alcatraz 


Das Straßen hier steil sein können, weiß man aus dem Fernsehen. Aber das live zu sehen toppt alles. Wahnsinn. Man denkt die parkenden Autos kippen gleich zur Seite weg.


Am Flughafen angekommen parkten wir das Auto, stiegen in den Zug und waren 40 min später zurück in San Francisco. Nun waren noch 1,5 km bergauf laufen angesagt mit gefühlten 50kg Gepäck.



San Francisco ist anders, vor allem die Leute. Hier ist alles so ungezwungen. Egal wie man rumläuft und wie man aussieht. Jeder wird akzeptiert und verkörpert das, was er lebt. Viele sind mit Skateboard unterwegs und rasen die Hügel runter. Leider suchen aber auch viele Brauchbares in den Mülltonnen.

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