Sonntag, 14. August 2016

Von brütender Hitze und steinreichen Kaliforniern

Nach einer fast schlaflosen Nacht, Dank des Jetlags, hätte der Morgen heute nicht grandioser beginnen können. Gegen 6 Uhr erhob sich langsam die Sonne über der Wüste. Es war Zeit in den Pool abzutauchen, denn jetzt waren schon über 25 Grad draußen.
Red Rock Mountain State Park 














Unendlichkeit 
 Um 8 Uhr startete der heutige Tag. Zuerst fuhren wir in einem Supermarkt uns mit Getränken eindecken. Ich liebe amerikanische Supermärkte. Hier ist jeder einzelne Apfel poliert.













der  Beweis 













 Weiter ging es den Aerospace Highway Richtung Norden, durch karges Land und Wüste. Riesige Windmühlenparks säumten die unendlichen Weiten und Kakteen wuchsen am Straßenrand.





Geisterstadt Randsburg 










Unser erstes Ziel war der Red Rock Mountain State Park mit seinen roten Felsformationen. Hier konnte man so tolle Fotos machen.




Saloon 
Lone Pine 

Weiter ging es in die Geisterstädte Johannesburg, Randsburg und Red Mountain wo außer verlassenen Saloons und uralten Schrottautos nichts zu finden war. Eine Stille und keine Menschenseele weit und breit.







Irgendwann landeten wir in Alabama Hills. Das sind riesige Findlinge (jeder Einzelne bis zu 10 Meter hoch) übereinander gestapelt auf einer Fläche von zig Quadratkilometern. Dazwischen sind teilweise Häuser gebaut, die dem Stil der überdimensionalen Steine gleichen.

Mount Whitney 











Somit sind wir mitten in der Eastern Sierra Nevada gelandet. Toll hier. Der Mt. Whitney, der höchste Berg der USA außerhalb Alaskas, drohnt über der felsigen Landschaft in 4.400m Höhe. Und mittendrin ein Badesee, was bei 41 Grad Außentemperatur auch dringend nötig war.



Die kleine Tankstelle von Lone Pine hat uns auch begeistert. Hier gab es kostenlosen Kaffee und wie überall in den USA, die nettesten Menschen, die ich auf meinen Reisen quer durch die Welt erleben durfte.



Alabama Hills 


Der letzte Weg unseres Tages ging standesgemäß mit dem JEEP über Schotterpisten entlang der Eastern Sierra. Kein Mensch weit und breit. Nur wir und die vielen Hasen, die durch die Gegend hoppeln.





Heute übernachten wir im Mt. Williamson Motel in einem kleinen Ort namens Independence. Es ist so gemütlich. Irgendwo entlang des Highways im Hintergrund die 4000 Meter hohen Berge und wir in unserer liebevoll eingerichteten Hütte. 


Aussicht von unserer Hütte 


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