Samstag, 27. Mai 2017

Jeju - Urlaubsinsel der Koreaner oder wie kommt man unfreiwillig zu einer Limousine

Hochbahn zum Flughafen 
Heute war unser letzter Tag in Busan. Da unser Flug erst nachmittags ging, hatten wir die Möglichkeit nochmal ausgiebig in unserem Pool zu baden. Im Hotel nebenan gab es ein gutes koreanisches bzw. Western Bufett und so hatten wir mal wieder die Möglichkeit Heimisches zu frühstücken.



Flughafen Busan 
Um 12 Uhr brachen wir mit der Metro auf zum Gimhae Airport. Insgesamt sind wir mit drei verschiedenen Linien gefahren - so riesig ist diese Stadt. Wir waren sehr zeitig am Flughafen. Hier geht alles so wahnsinnig schnell, wenn man das mit anderen Ländern vergleicht. In den USA benötigt man locker 2h um überhaupt einzureisen.


Bei der Gepäckabfertigung durften wir gleich erstmal antreten. Powerbank im Rucksack. Sonst alles OK. Da man überall WLAN hat, verging die Zeit rasend schnell. Witzig waren die Toiletten, wie so oft. Es gab einen Knopf, den man betätigen konnte, um Spülgeräusche zu imitieren. Damit wahrscheinlich niemand hört, wenn es mal lauter wird.
Ausgeklügeltes Toiletten-Reinigungssystem

Unsere Boeing 737


Korean Airlines brachte uns sicher innerhalb 35 min auf die Insel Jeju-do, welche ca. 100 km vom südlichsten Punkt Südkoreas entfernt liegt. Übrigens im Korea schmeckt der Tomatensaft scheußlich. Viel zu süß. Alles ist hier immer süß und salzig zugleich. Daran werden sich meine Geschmacksnerven nie gewöhnen.

Busan vom Flugzeug 

Insel Jeju 


Auf dem Flughafen haben wir es nicht mal geschafft auf Toilette zu gehen bevor unser Gepäck auf dem Band lag. So schnell ist hier eine Abfertigung. Wenn wir schon beim Thema Abfertigung sind. Lange Zeit konnte man sich noch mit Äußerungen zurückhalten. Aber heute war so ein Tag, wo das Fass überlaufen zu schien. In keinem Reiseland in dem ich jemals war, und das waren mittlerweile weit über 30 Staaten, wird man so unfreundlich, unhöflich und verächtlich behandelt wie hier. Man fühlt sich ganz oft so, als wäre man nicht erwünscht. Vor allem schaffen es ältere Damen immer besonders zu drängeln, zu schubsen und die Nase zu rümpfen. Bloß gut gibt es aber auch Ausnahmen.


Unser Auto 


Sea Stay Hotel 
Gepäck an Bord, mit dem Bus zum Mietwagen Terminal und da erwartet uns ein blöder Fehler meinerseits. Auf meinem Voucher stand nicht 27.05-30.05 sondern März. So war unsere Buchung dahin. Und die kleinen Autos waren alle vergriffen. Den ganzen Spaß also nochmal bezahlt + Geld für einen größeren Wagen. Jetzt haben wir eine Hyundai Limousine. Ich war vielleicht begeistert hier damit fahren zu müssen.

Der Whirlpool auf der Terrasse. 



Wir haben sage und schreibe 45 min für 18 km zu unserem Hotel gebraucht. Die Straßen waren voll. Eigentlich hatten wir Ruhe gesucht. Aber die Illusion wurde uns bereits am Flughafen genommen, als wir die Anzeigetafeln sahen, dass alle 10 min ein Flug auf die Insel ging.


Unser Ausblick. 



Unser Hotel ist jedoch schön. Es liegt direkt an einer felsigen Bucht im Ort Aewol-eup (wann hier ein Ort aufhört und wann einer beginnt ist allerdings unklar, weil alles sehr verbaut ist). Auf unserer Terrasse, direkt am Meer, steht ein Whirlpool, welchen wir natürlich nach dem herrlichen Sonnenuntergang in Beschlag genommen haben.


Waschtag 

Vorher haben wir noch einen Supermarkt gesucht und auch gefunden. Man merkt, dass Korea vom Landweg abgeschnitten ist und nur die Flächen nutzen kann, die sich entlang der vielen Gebirge befindet. Dann meist für den Gemüse- und Reisanbau. Brot ist wahnsinnig teuer. Getreidefelder haben wir nie gesehen. Wurst und Käse kaum bezahlbar, Obst so und so. 

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