Sonntag, 20. August 2017

Auf erfolgloser Safari oder Willkommen im Paradies...

Lake Wilson 
Nach unserem Abstecher nach Raleigh sollte es nun wieder an die Küste gehen. Leider ist eine komplette Tour am Meer entlang nicht möglich, da die vorgelagerten Inseln nie eine Linie ergeben und es passieren kann, dass man 50 km zurück fahren muss, weil die Straße im Meer endet. 

Plymouth 


Pocosin Lakes National Wildlife Refuge 

Heute war wieder eine lange Fahrt nötig, um an die Atlantikküste zu gelangen. Zwischendurch machten wir verschiedene Stopps. So gelangten wir an den Lake Wilson. Ein kleiner See mit schönen Park drum herum. 








Safari 

Mittags machten wir Halt in Plymouth. Die kleine Stadt haben wir auch nur durch Zufall entdeckt. Es war so toll hier da sie direkt am Roanoke River liegt. Dort hatte man überall kleine Pavillons und Stege ans Wasser. Der historische Stadtkern bestand aus sehr alten Häusern, die teilweise nicht restauriert waren, was seinen besonderen Reiz ausmachte. 
Wo ist der Alligator? 

Geier 


Wieder in der Sumpflandschaft angekommen, hielten wir im Pocosin Lakes National Wildlife Refuge. Das Naturschutzgebiet ist 446 Quadratkilometer groß. Hier sind Schwarzbären, Alligatoren, und Rotwölfe beheimatet. Wir sind aber nur am Besucherzentrum einen kleinen Holzplankenweg gelaufen, weil das Highlight ja noch kommen sollte. 

Virginia Dare Memorial Bridge 



Dies war nämlich unser nächstes Ziel: das Alligator River National Wildlife Refuge. Hier ist die größte Bärenpopulation des Ostens der USA angesiedelt. Es ist mit 620 Quadratkilometern noch größer und teilweise auch mir dem Auto erreichbar. Und das war unser Ziel. So irrten wir ca. 25km über Schotterweg und Einsamkeit. Und nichts, gar nichts. Kein Alligator, kein Bär. Das erste Mal USA ohne Bären. Dafür unzählige Schildkröten. 

nördliches Ende von Roanoke Island 

Historic Waterfront 

Was uns jetzt erwartete entschädigte für alles: Roaneke Island - das Tor zu den Outer Banks, 12km lang und 3km breit. Hier wurde die erste Kolonie der Engländer gegründet. Aber die Geschichte war für uns weniger interessant sondern die Schönheit dieser Insel, die Stadt Manteo und dieser ruhige, gemächliche Lebensstil ohne touristischen Kitsch. 

Roanoke Marshes Lighthouse 

Schiff Elisabeth II

Es gibt hier so tolle Häuser und Grundstücke und alleine die Überfahrt auf der 8km langen Brücke über das Meer waren traumhaft. Nun sitzen wir in der schönsten Unterkunft unserer Reise auf der Veranda und sehen von Ferne wie die Sonne im Meer versinkt. 







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