Dienstag, 22. August 2017

Total Eclipse oder die Sehnsucht nach Vollkornbrot...

Smith Lake 
Heute Morgen starteten wir unsere vorletzte Etappe Richtung Maryland. Der erste Halt war am Smith Lake, ein riesiges weitverzweigtes Wassersystem zum Angeln, Bootfahren oder Wandern. 

Die nimmt hier niemand mit - überall. 


Neptun Park Virginia Beach 
















Als nächstes landeten wir in Virginia Beach. Genauso touristisch wie die anderen Küstenstädte, aber mit mehr Niveau. Auf dem hübschen Ocean Drive befanden sich eben nicht nur Souvenirtempel und Fast Food Buden. 













Boardwalk Virginia Beach 

Residenz für die Superreichen 


Eigentlich wollten wir ein Stück nördlicher nur einen Leuchtturm besuchen, landeten aber an einer Kontrollstation der Armee und der Polizei. Der Leuchtturm befindet sich nämlich auf einem Marinestützpunkt. Wir mussten sämtliche Unterlagen vorweisen und Fragen zu Drogen, Alkohol und Waffen beantworten. Dann alle Türen des SUV aufmachen inklusive Kofferraum und Motorhaube und los ging die Suche nach kriminellen Dingen. 



Eigentlich hätte man sonst was rein schmuggeln können. So genau geguckt hat keiner. Wir hatten nun für 4 Stunden eine Aufenthaltsgenehmigung, die wir aber für den Zeitraum nicht brauchen. Der Stützpunkt war ausgestattet wie eine kleine Stadt mit allem, was man so benötigt und er lag direkt am Meer. 


Cape Henry Lighthouse 

Wir stiegen eine Düne hoch und siehe da: Delphine am Horizont. Das waren ca. 15 Tiere, die durch die Wellen sprangen. Nebenbei zog ein Marineschiff an uns vorbei. 














Cape Henry Militärbasis

Pier mitten im Atlantik 

Nun mussten wir die Chesapeake Bucht überwinden. Und das geht natürlich nur mit einer Brücke. Und die wurde als Tunnelkombination für 250 Millionen erbaut. Es war fantastisch die 17,6 Meilen über und unter dem Meer zufahren. Auf der Mitte kann man sogar anhalten und mitten auf dem Atlantik stehen. 

Chesapeake Bridge 

Einfahrt in einen der Tunnel 

Am Ende der Brücke im Norden befindet sich ein riesiges Naturschutzgebiet mit Sandstränden soweit das Auge reicht, die nur zu Fuß betreten werden können. Unzählige Vogelarten sind hier heimisch. 






Fisherman Island 


Die letzten 170km fuhren wir durch in einem Stück nach Maryland. Es ging durch kleine Siedlungen und hauptsächlich Farmland. Dabei wurde es immer dunkler um uns, so als ob man eine Sonnenbrille trägt, obwohl diese schien. Heute ist doch die totale Sonnenfinsternis in den USA, wobei wir hier im Norden nur davon gestreift wurden. Trotzdem war es ein unwirkliches Bild. 


Ähm, ja.... Willkommen in Berlin! 

Zu sehen, unsere partielle Sonnenfinsternis (das orangene) 























Am Nachmittag landeten wir in Ocean City. Wie der Name schon sagt direkt am Atlantik. Die Wellen waren heute riesig und so hat das Boarden mal richtig Spaß gemacht. Weniger spaßig war das Essen und das muss ich heute mal los werden. Eine pappiges Brötchen, darauf ein Crabcake, Chips aus der Tüte, eine halbe saure Gurke für 15€. So unterirdisch habe ich noch nirgends gegessen und das bei dem unverschämten Preis. Es wird Zeit nach Hause zu kommen. 

Ocean City Inlet 

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