Montag, 21. August 2017

Heimat ist, wo das Meer ist...

Heute Morgen um 8 Uhr entschieden wir uns spontan nochmal die 25 km zurück an den Alligator River zu fahren um Ausschau nach Bären zu halten. Morgens haben wir bis jetzt immer Glück gehabt. Aber dieses Mal sollte es einfach nicht sein. Kein einziges Tier sprang vor unsere Linse. 






Buckelwalschädel

Also los, weiter geht's auf die Outer Banks, zu den ich ein besonderes Verhältnis habe. Deswegen führt die diesjährige Route eigentlich hier entlang. Die Outer Banks sind überdimensionale Sandbänke vor der Küste North Carolinas. Die schmalste Stelle ist gerade mal 200m breit. Sie erstrecken sich über 280km.


Cape Hatteras National Seashore 

Pelikan 


Wir fuhren von Roanoke Island aus in südliche Richtung zur Cape Hatteras National Seashore. Es war so fantastisch: die Sanddünen, der weite einsame Strand, die Krebse, Vögel und der große blaue Ozean. Wollt ihr ein Gefühl von Freiheit? Hier habt ihr es. 




Auch mit nur einem Bein verliert er nicht an Schönheit. 


Leider mussten wir an der Stelle auch umdrehen. Nach weiteren 65km wäre so und so Schluss und die Insel würde enden. Wir fuhren noch zum Bodie Island Lighthouse, um dann unsere Reise wieder nach Norden, Richtung Virginia fortzusetzen. 





Ohne Worte! 

Wildgänse 

Bodie Island Lighthouse 













Die USA haben fantastische Parks und so viele Naturschutzgebiete um die sich so liebevoll und aufopfernd gekümmert wird, aber hier zerstört man sich, wie auch schon in Yellowstone einen Nationalpark. Es befindet sich hier schon eine Brücke, die zwei Inselteile miteinander verbindet und nun stehen hier riesige Kräne um eine weitere Brücke zu bauen. Ich weiß, dass dieses Gebiet oft von Sturmfluten und Orkanen heimgesucht wird, aber es ist das beste Beispiel, wie die Menschheit sich auf der Erde ausbreitet.






Nags Head Wood Ecological Preserve 

riesige Hummel 

Boardwalk in Duck 

Als nächstes besuchten wir den Jockey's Ridge State Park mit den größten Sanddünen im Osten der USA. Später im Nags Head Wood Ecological Preserve gingen wir noch einen einsamen Trail durch Sumpfgebiet. Toll war auch der Ort Duck mit seinem Boardwalk, der sich durch den ganzen Ort am Wasser entlang zog und man immer wieder an kleinen hübschen Geschäften vorbei kam. 




Nun überquerten wir wieder die Grenze zu Virginia und fuhren nach Norfolk. Hier befindet sich mit der Naval Station der größte Marinestützpunkt der Welt. Obwohl die Stadt nur 250.000 Einwohner hat, scheint sie riesig zu sein mit ihren zig Autobahnkreuzen. Wir waren froh an der ruhigen Chesapeake Bucht, direkt am Meer zu wohnen. 

Sonnenuntergang am Strand 


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