Übrigens haben wir inzwischen herausgefunden, dass es gar keine Maus ist, die uns nachts wach hält, sondern dieses freche Hörnchen, das uns jeden Morgen das Frühstück klauen möchte. Es randaliert auf dem Dach herum, quietscht, schreit und poltert.
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Mittwoch, 31. Dezember 2025
Sri Lanka - in der grünen Hölle des Hochlandes …
Übrigens haben wir inzwischen herausgefunden, dass es gar keine Maus ist, die uns nachts wach hält, sondern dieses freche Hörnchen, das uns jeden Morgen das Frühstück klauen möchte. Es randaliert auf dem Dach herum, quietscht, schreit und poltert.
Dienstag, 30. Dezember 2025
Sri Lanka - die Metamorphose Ellas …
Nun haben wir bereits die dritte ziemlich schlaflose Nacht hinter uns. Dieses Mal waren die Mäuse nicht in unserem Zelt, dafür auf dem Dach. Sobald die Sonne aufging, verschwanden die Racker wieder. Es war aber auch wundervoll, das Hochland erwachen zu sehen. Auf der unterhalb liegenden Straße war es noch erstaunlich ruhig, und man hörte unzählige Vögel von nah und fern zwitschern. Na ja, dann war es eben Zeit zum Aufstehen.
Montag, 29. Dezember 2025
Sri Lanka - wenn Kochen verbindet …
Ein bisschen traurig waren wir schon, dass wir die Elefanten und die dschungelige Gegend heute verlassen würden. Nach dem Frühstück stand überpünktlich Sajith vor dem Tor und nahm uns 9:30 Uhr mit auf den Weg nach Ella ins Hochland.
Sonntag, 28. Dezember 2025
Sri Lanka - rau, derb und staubig …
Für uns war die Nacht heute um 4:30 Uhr zu Ende. Eigentlich hatte sie kaum begonnen, denn wir haben einen Teil davon mit einer Maus gekämpft. Habt ihr schon mal unter freiem Sternenhimmel geduscht? Das war heute unsere Premiere. Um 5:30 Uhr stand unser Fahrer bereits am Tor, bereit für die Fahrt in den Udawalawe-Nationalpark.
Samstag, 27. Dezember 2025
Sri Lanka - die Reise der Flughunde
Heute Morgen hatten wir nichts Großartiges vor. Rein theoretisch hätten wir ausschlafen können. Aber um 5 Uhr waren wir hellwach. Also setzten wir uns mit Kaffee auf die Terrasse und schauten dem Sonnenaufgang zu.
Freitag, 26. Dezember 2025
Sri Lanka - ein elephantastischer Tag …
Da wir an diesem Morgen erst gegen halb elf aufbrachen, blieb nach dem typisch sri-lankischen Frühstück noch reichlich Zeit für einen Spaziergang am einsamen Strand. Keine Menschenseele war unterwegs. Die Brandung war kräftig, die Wellen rauschten gleichmäßig, die Palmen wippten im Wind. Wir liefen barfuß durch den Sand und waren damit beschäftigt, Muscheln zu finden. Mehr brauchte es nicht.
Donnerstag, 25. Dezember 2025
Sri Lanka - Affen so weit das Auge reicht …
Heute Morgen saßen wir direkt an den rauschenden Wellen beim Frühstück. Wenn man sich vorstellt, dass der Tsunami morgen vor über zwanzig Jahren hier mit voller Wucht auf das Land getroffen ist, ist das kaum begreiflich. Und doch hat Sri Lanka schon viele Naturkatastrophen erlebt und überlebt.
Mittwoch, 24. Dezember 2025
Sri Lanka - was für ein verrücktes Weihnachtsfest …
Sein Frühstück am Meer in der netten Gesellschaft, die wir heute hatten, einzunehmen, während Schildkröten im Wasser schwammen und ab und zu ihre Köpfe herausstreckten, ist unbezahlbar.
Dienstag, 23. Dezember 2025
Sri Lanka - durch den Dschungel ans Meer …
Früh am Morgen verließen wir die Beach Villa und stiegen in den nächsten Bus Richtung Galle. Die Fahrt war diesmal erstaunlich human, der Tacho funktionierte allerdings nicht. Der Bus war so voll, dass man gerade genug Platz für die eigenen großen Zehen hatte, um überhaupt stehen zu können. Du hattest halt nicht die Gefahr umzukippen. Und ich frage mich beim Busfahrer jedes Mal, wie er in Flipflops mit Gas und Bremse trotzdem die volle Kontrolle behält.
Montag, 22. Dezember 2025
Sri Lanka - ein Dauermotiv …
Der Morgen in unserem einsamen Beachcamp war fantastisch. Dunst hing über dem Meer, und weit und breit war keine Menschenseele zu sehen. Wir kletterten früh aus dem Bett, nach mehr als zehn Stunden Schlaf, die auch dringend nötig waren. Der erste Weg führte natürlich direkt an den Strand.
Sonntag, 21. Dezember 2025
Sri Lanka - 30 Stunden später - Paradies …
Erst als wir im Liegestuhl unter Palmen sitzen, sind die Strapazen der letzten 30 Stunden auf dem Weg nach Ahungalla plötzlich vergessen. Die Anreise hierher war irgendwie Horror. Zweieinhalb Stunden bis zum Flughafen nach Prag, dann über vier Stunden Warten auf das verspätete Flugzeug nach Dubai. Dort landeten wir nicht einmal direkt, sondern zogen erst zwei große Schleifen über den Ozean, was uns immerhin etwas weniger Zeit am Flughafen einbrachte.
Samstag, 1. November 2025
Bukarest – der wahnsinnige Nicolae Ceaușescu …
Unser erster Weg an diesem Morgen führte uns in Richtung Parlamentspalast. Wenn man dieses Monster von Gebäude sieht, fragt man sich, ob Ceaușescu jemals damit gerechnet hätte, dass Rumänien wirklich so viel Personal für die Verwaltung des Landes benötigt hätte. Aber wahrscheinlich gibt es hier eine eigene Graf Dracula Abteilung. Leider war auch der opulente Kreisverkehr mit seinen unzähligen Fontänen eine riesige Baustelle – winterfestgemacht war er ohnehin. Schade.
Freitag, 31. Oktober 2025
Bukarest – das Überraschungsei Europas …
Spontan entschieden wir uns das verlängerte Wochenende in Bukarest zu verbringen und landeten am Abend, ziemlich durchgeschüttelt, in Rumäniens Hauptstadt. Kaum angekommen, sitzt man bereits im Bus in die Stadt. Bereits beim Ausstieg in der City stellten wir fest, dass dies genau die Art von Architektur ist, die wir lieben: sozialistische Bauten und keine geleckten Promenaden.
Sonntag, 12. Oktober 2025
再见 Shanghai …
Der letzte Tag ist immer dazu da, alles noch einmal zu machen, was man für lange Zeit nicht mehr haben wird – all das, was diese Reise so besonders gemacht hat.
Samstag, 11. Oktober 2025
Shanghai - aus längst vergangenen Zeiten und gewaltigen Konsumtempeln …
Heute legten wir einen Ruhetag ein, zumindest für unsere Verhältnisse und verbrachten den Tag mit Spaziergängen durch die alten Häuserzeilen am Bund und ein bisschen Shoppen. Shanghai hat sich deutlich verändert seit der Goldenen Woche. Wir hatten uns schon über den wenigen Verkehr gewundert. Den gibt es jetzt nicht mehr. Auch die Touristen haben sich verändert. Wahrscheinlich waren andere einfach schlauer oder hatten bessere Urlaubszeiten und besuchten die asiatische Metropole aus dem Westen erst nach der Feierwoche der Chinesen.
Freitag, 10. Oktober 2025
Suzhou - chinesisches Lichtermeer …
Heute früh schnappten wir uns ein Fahrrad, um zu einem anderen Bahnhof zu gelangen als gestern – zur Shanghai Railway Station, dem zentralsten Bahnhof der Stadt. In chinesischen Augen ist er zwar ziemlich winzig, hat aber trotzdem 20 Gleise und Wartehallen, die größer sind, als man sich das vorstellen kann.
Donnerstag, 9. Oktober 2025
Hangzhou - Idylle am West Lake …
Für uns war heute um 5.30 Uhr die Nacht zu Ende. Wir mussten sehr früh los, um unseren Zug nach Hangzhou zu bekommen. Dafür war einiges an Aufwand nötig: zuerst eine halbe Stunde Fahrt bis zu einem der drei Hauptbahnhöfe und dann noch eine Stunde mit dem Schnellzug in die idyllische Stadt am Westlake.
Mittwoch, 8. Oktober 2025
Zhujiajiao - auf hölzernen Booten zurück in der Ming Dynastie …
Heute stand ein kleiner Ausflug innerhalb des Stadtgebiets von Shanghai auf dem Plan. Dafür fuhren wir sage und schreibe 55 Kilometer mit der Metro – und das ist nur ein Bruchteil des Streckennetzes, das man hier zurücklegen kann. Es umfasst ganze 830 Kilometer, denn die Stadt hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von 120 Kilometern und eine Ost-West-Ausdehnung von 100 Kilometern. Sagenhaft!
Dienstag, 7. Oktober 2025
Shanghai - von traditionellen Wasserstädten & Radtouren in der Megacity
Warum China so eine Wirtschaftsmacht ist, zeigte sich wieder einmal in der U-Bahn, nachdem wir uns erst einmal durch die 20 Eingänge zur Station gekämpft haben. Die Abteile waren voll. Voll mit Menschen, die ihren Kopf ausgeschaltet hatten und stur auf ihr Handy blickten. Jeder Einzelne schaute sich irgendwelche Manga-Filme an, spielte futuristische Spiele oder zappte in rasender Geschwindigkeit durch andere soziale Plattformen. Das Ziel ist allein der Konsum.
Montag, 6. Oktober 2025
Shanghai – im Schatten des Platanenhains …
Um diese gigantische Stadt in kurzer Zeit zu erobern, mussten wir härtere Geschütze auffahren. Ab jetzt geht es nur noch mit dem Fahrrad voran. Während hier jeder fährt, wie er will – zum Beispiel die Roller, die Einbahnstraßen völlig ignorieren – werden wir angepfiffen, weil wir uns einmal erlauben, mit dem Fahrrad über den Zebrastreifen zu fahren. Zur selben Zeit wurde in Xintiandi feierlich im Gleichschritt die chinesische Flagge zur Nationalhymne gehisst.
Sonntag, 5. Oktober 2025
Gefangen im Shanghai Tower …
Wenn du morgens das Fenster öffnest, hörst du maximal das Rattern der Klimaanlagen. Ansonsten ist Stille. Keine Fußgängerampeln piepen, keine Motorengeräusche. Die Stadt ist vollkommen auf Elektroautos ausgelegt. Jedes Fahrzeug, das hier fährt, bis auf ganz wenige Ausnahmen, ist strombetrieben und kaum hörbar. Eine Straße zu überqueren ist hier allerdings nicht so einfach – auf dein Gehör kannst du dich jedenfalls nicht mehr verlassen. Zudem fahren die Roller auf allem, was irgendwie fester Untergrund ist.
Samstag, 4. Oktober 2025
Shanghai - der Wahnsinn hat einen Namen.
Wer ans Ende der Welt will, braucht sich nicht wundern, dass er ans Ende der Welt fährt. Man, war das eine lange Anreise bisher. Aber wir haben es geschafft. Wir haben das erste Mal chinesischen Boden betreten. Vorbereitung für diese Reise gibt es reichlich. Du musst dir unzählige Apps runterladen, mit denen du bezahlen kannst oder öffentliche Verkehrsmittel fährst. Weder Bargeld noch Kreditkarten sind hier gängige Zahlungsmittel. Außerdem blockt die große Firewall so ziemlich alles, was dir woanders wichtig ist.
Montag, 28. Juli 2025
Die Biergartisierung Dänemarks …
Heute begann unser letzter Tag in Dänemark. Wir hatten kein konkretes Ziel, sondern wollten einfach Richtung Süden kommen. Aber selbst die reine Fahrt ist eine Augenweide – vor allem dänische Häuser mit dem Reetdach sind wundervoll in der Dünenlandschaft anzusehen.
Sonntag, 27. Juli 2025
Dänemark - es ist nicht alles Hygge …
Abgesehen von unserer letzten Nacht in Island und vielleicht noch 1–2 wenigen Ausnahmen ist das Campingerlebnis, das man hier hat, nicht mit dem zu vergleichen, was wir die letzten drei Wochen erleben mussten. Kurz – es war total schön, hier zu sitzen und noch diesen fantastischen Sonnenuntergang zu genießen.
Samstag, 26. Juli 2025
Dänemark - vom Sande verweht …
Die Nacht war wunderbar ruhig und irgendwie haben wir uns an das Faulenzen gewöhnt. Wir hätten noch ewig mit der Norröna weiterfahren können. Dies hätten wir bei der Hinfahrt auf die Färöer Inseln auf gar keinen Fall gesagt und wären froh gewesen vom Schiff runter zu kommen.
Freitag, 25. Juli 2025
Bless, Ísland!
Wir hatten eine wundervolle letzte Nacht auf diesem herrlichen Campingplatz. Und tatsächlich macht es etwas aus, wenn Familien sich auf einem Platz niederlassen oder Stop & Go Camper, die 21:00 Uhr kommen und 7:00 Uhr wieder weg sind. Das schafft total viel Unruhe und so genossen wir immer die Zeit bis dahin und verzogen uns dann ins Bett, wenn sie kamen.
Mittwoch, 23. Juli 2025
Islands perfekter letzter Tag …
Bloß gut hat sich der Regen in der Nacht beruhigt, sonst wären wir von unserer Wiese wahrscheinlich nicht mehr runtergekommen. Der Blick aus dem Fenster war erst mal ernüchternd. Eigentlich sollte die Sonne scheinen, aber wieder hangen wir im dicken Nebel fest.
Dienstag, 22. Juli 2025
Island - auf Abwegen …
Die Nacht dachten wir, unser Caddy stürzt die Böschung runter oder das Dachzelt neben uns, kracht in die Windschutzscheibe, so sehr hat es gestürmt und wie aus Eimern geschüttet. Wir nutzen die Regenpause am Morgen, um alles zusammen zu packen, und fuhren an das Vesturhorn, eines der fotogensten Orte Islands.
Montag, 21. Juli 2025
Island - im Herzen des Vatnajökull Nationalparks …
Wie wir gestern noch erfahren haben, ist dieses Wetter, was fast über die ganze Insel verteilt liegt, eine große Gaswolke aus Schwefeldioxid. Mittlerweile wohl auch mit Grenzwerten, wo man sich draußen schon eine Atemschutzmaske aufsetzen sollte. Und gestern war genau an der Stelle der Himmel wieder klar, wo laut Karte die Wolke endete.
Todeszone Island …
Tja, irgendwann musst du es uns auch mal mit dem schlechten Wetter erwischen. Wenn es doch wenigstens geregnet hätte, aber dafür hatten wir eine dicke und undurchdringbare Suppe. Vor uns lagen Gletscher, rechts von uns das Meer und nichts davon haben wir gesehen. Wenn du das über Stunden hinweg hast, ereilt dich die Küstennebeldepression.
Samstag, 19. Juli 2025
Island, ein vulkanisches Feuerwerk …
5:30 Uhr war heute bereits die Nacht zu Ende, denn wir hatten für 7:00 Uhr einen Beauty Termin vereinbart. Wir fuhren also in Vogar nichtsahnend los durch ein Lavafeld. Auf einmal sahen wir in weiter Ferne Rotes in die Luft spritzen. Hä? Wir dachten, der Vulkan hat sich wieder beruhigt. Das sieht aber nicht nach Ruhe aus. Man konnte deutlich die Lava in die Luft gehen sehen. Die Fissur formt sich langsam in einen richtigen Kegel, haben wir später nachgelesen.
Freitag, 18. Juli 2025
Reykjavik - Streetart & der Tanz auf dem Vulkan …
Wir fuhren durch ein gewaltiges Geothermalfeld. Überall raucht es in der Landschaft und formte skurrile Wolken und Nebel. Lavafelder soweit das Auge reicht, die mit gelben Moos bewachsen waren. Eine wirklich unwirkliche Welt hier oben auf dem Pass. Durchzogen ist die Landschaft von dicken Rohren, die das heiße Wasser Richtung Reykjavik transportieren.
Donnerstag, 17. Juli 2025
Islands geothermaler Tomatenzirkel …
Das Wetter heute Morgen, isländisch. Naja, so genau können wir das eigentlich gar nicht sagen, weil wir bis jetzt immer sehr gutes Wetter hatten. Es regnete zumindest. Dies hielt aber die blöden Mücken fern. 5:30 Uhr suchten wir die Dusche auf, weil das wohl die einzige Zeit ist, wo du deine Ruhe hast. Allerdings sind wir noch mal eingeschlafen und für unsere Verhältnisse heute sehr spät los gemacht.
Mittwoch, 16. Juli 2025
Island, komm wir spielen Schiffe versenken …
Das Gute an unserem Caddy sind vor allem die getönten Scheiben. Es war wunderbar gestern die Isländer zu beobachten, wie sie aus einem kleinen, flachen Anhänger eine Campingstadt erbauten. Erst wird das ganze Gestell hochkurbelt und auf einmal befindet sich darunter ein ausziehbarer Pavillon. Dann werden die Seitenteile weggeklappt und schwupps gibt es auch noch Schlafplätze für vier Personen rechts und links, die mit einer Stütze an der Achse befestigt sind. Jetzt noch das gigantische Vorzelt, welches mit Luft zum Stehen gebracht wird. Das Ganze bekommt noch eine Tür und fertig ist das Island Campingerlebnis. Allerdings baut man das sicher nicht jeden Tag auf und ab.
Dienstag, 15. Juli 2025
Island - verschluckt von einem Vulkan …
Kaum öffneten wir am Morgen die Autotür, kamen die Küstenseeschwalben schon wieder im Sturzflug auf uns zu. Also nichts wie weg. Wir kamen an einem Canyon. Naja, sagen wir eher nicht Schlucht dazu, sondern eine Felsspalte, die circa 50 m hoch war. Tatsächlich konnte man über einen kleinen Flusslauf auf Steinen dort hineinkriechen. Es war schon ziemlich abenteuerlich, mitten im Berg zu stehen und kaum noch Sonnenlicht zu sehen.
Montag, 14. Juli 2025
Island - das Tor zum Mittelpunkt der Erde …
Heute bin ich das erste Mal mit T-Shirt aus dem Auto gekrochen. Es versprach also wunderbares Wetter zu werden. Bis zu unserem ersten Highlight waren es auch nur wenige Meter – dem Kirkjufell Mountain mit gleichnamigen Wasserfall. Wenn man Influencer ist, muss man zeitig aufstehen. Bereits 7 Uhr rannte da jemand mit Stativ, Handy und Kleid durch die Gegend. Wenn sie mit dieser harten Arbeit, und das ist sie wirklich, Geld verdienen können, ist das in Ordnung, aber anderen minutenlang die Aussicht zu versperren, ist Mist.
Sonntag, 13. Juli 2025
Filmreifes Island …
Der gestrige Abend war wirklich fantastisch. Während wir in der Sonne gesessen haben, jagten die Robben am Ufer nach Fischen. Für uns ging es heute weiter durch zerklüftete Fjordlandschaft mit schärenähnlichen Inseln. Die Ebbe verwandelte das Meer in eine surreale Landschaft. Ortschaften gab es fast keine.
Samstag, 12. Juli 2025
Island - Off Road, Baby!
Der Tag begann heute für uns wieder sehr zeitig. Wie wir später feststellen mussten, eigentlich immer noch zu spät. Wir fuhren eine sehr abgelegene Schotterstraße. Das Gebiet war schon ziemlich beängstigend. Kein Mensch war hier und die Straße wirklich schlecht. Auf einmal tat sich der gigantische Dynjandi Wasserfall vor uns auf, der größte der Westfjörde mit einer Fallhöhe von 100 m über verschiedene Kaskaden.
Freitag, 11. Juli 2025
Island - Faszination Fjord …
Wir kamen heute Morgen nur ein paar Kilometer bis wir an einer Brücke Halt machten und ausstiegen. Auf einmal sahen wir eine Robbe an den Felsen entlang schwimmen. Wir liefen über die Brücke und realisierten erst dann, dass ich im Wasser unzählige Papageientaucher tummelten. Bis jetzt haben wir sie ja immer nur auf Land gesehen, aber sie beim Fischen zu beobachten, war was besonderes.
Donnerstag, 10. Juli 2025
Island - Gefahr aus der Luft und kochendes Wasser …
Um 7:00 Uhr erst aufzustehen war ein Fehler, der uns nicht noch mal passieren wird. Dadurch dass es hier nie dunkel wird, sind alle zeitig wach und demnach steht man ewig überall an. Außerdem sind alle bereits unterwegs. Dabei sind die Morgen am schönsten.
Mittwoch, 9. Juli 2025
Island - unter Pferden & die Suche nach Mülleimern …
Die ersten Kilometer am Morgen gingen durch Weideland. Aber hier stehen keine Kühe, sondern Pferde - viele Pferde bis zu 50 Tiere, auf riesengroßen Weiden. Wir bogen in ein Tal ab, um eine kleine Siedlung zu besuchen. Wir mögen es eigentlich nicht die gleiche Strecke noch mal zu fahren und sind immer dankbar, wenn es andere Wege gibt, die uns auch wieder auf die Hauptstraße führen. Plötzlich befanden wir uns jedoch auf einer buckligen Schotterpiste mitten im Weideland. Kurze Zeit später waren wir umringt von 20 Pferden. Verrückt!
Dienstag, 8. Juli 2025
Islands Artic Coast Way …
Am Morgen schauten wir uns Akureyri an. Mit über 20.000 Einwohner ist die Stadt die viertgrößte des Landes. Wir besuchten den botanischen Garten und schauten uns die wunderschöne Altstadt an. Die besteht natürlich aus alten Holzhäusern.
Montag, 7. Juli 2025
Ein Sommertag in Island …
Die 5°C Temperatur waren aufgrund der Sonne heute Morgen kaum zu merken. Und so ist es immer hier. 16°C fühlen sich an wie zu Hause 25°C. Die Sonne hat eine extreme Intensität in Wärme und Licht. Außerdem erfreuten wir uns an der wohl wärmsten Dusche, die es geben kann. Die Heizung bollerte auf 5. Naja, die Region biete ich ja genug natürliche Wärme.
Sonntag, 6. Juli 2025
Island - Gentle Giants …
Der Morgen begann wie immer zeitig und bereits vor 7:00 Uhr. Wir haben uns angewöhnt, vor allen anderen loszumachen und vor allen andern da zu sein, dass sichert dir die Sehenswürdigkeiten für dich alleine und die besten Stellplätze auf dem Campingplatz.
Samstag, 5. Juli 2025
Island - Angriff der Küstenseeschwalbe …
Wir verließen Porshöfn ziemlich zeitig am Morgen, weg von der Küste über einen Pass mit Vulkangestein und landeten in Raufnarhöfn. Die Ortschaft sieht so aus, wie man sich die die Arktis vorstellt. Dies ist übrigens auch die nördlichste Stadt des Landes. Es ist grau. Es gibt eine kleine Fischerhafen, ein paar Häuser und den obligatorischen Campingplatz neben der Kirche.
Freitag, 4. Juli 2025
Island - Nebel des Grauens …
Da liegst du am Morgen bei 8° Celsius, mit offenen Türen in einer dicken Decke und lässt dir die Sonne aufs Gesicht scheinen. So begann also unser Morgen, bis sich der dicke Küstennebel eisig wie ein Handtuch über die Bucht warf.
Island - Puffin Heaven …
Die Nacht war sehr ruhig. Nicht zu vergleichen mit der Fahrt auf die Färöer Inseln. Wir haben also bestens geschlafen und Island begrüßte uns mit herrlichem Sonnenschein und einem spiegelglatten Ozean als wir in den Fjord hinein abbogen.
Donnerstag, 3. Juli 2025
Färöer - Tschüss du kleines Juwel …
Heute Morgen verabschieden wir uns von unserem Zeltplatz in Torshavn. Gestern sind sogar noch Chinesen mit dem Motorrad angereist. Das war eine ziemlich weite Fahrt. Das Wetter war heut bestens 15°C herrlicher Sonnenschein und wir haben den Teil erkundet, wo wir letztens abgebrochen haben.
Dienstag, 1. Juli 2025
Färöer - Licht am Ende des Tunnels …
Die Färöer Inseln weckten uns heute mit wunderschönem Sonnenschein die 20°C dazu muss man sich denken. Obwohl wir heute einen Hitzerekord hatten. Immerhin zeigte das Thermometer 15°C an. Komischerweise haben die Menschen hier Kumquats und Zitronen in Töpfen auf der Veranda stehen. Wie das funktioniert? Keine Ahnung!
Montag, 30. Juni 2025
Färöer - nicht von dieser Welt …
Als wir heute Morgen circa um 1:30 Uhr im Bett lagen, wurde es bereits wieder hell draußen. Die Nacht war also kurz und umso windiger das Wetter. Für heute waren Sturmböen angesagt von 90 km/h. Dass das schwierig werden könnte, haben wir uns gedacht, aber die ersten Kilometer über die hohen Berge bei Nebel, Regen und dem Ausweichen von Schafen auf der Straße war der Horror, so dass wir umdrehten.
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